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Philosophie

Woran ich glaube - Leseprobe

Woran ich glaube
„vier minus drei“, Integral 2010, Seiten 145-147

„Wie groß ist Gott?“, das wollte Thimo eines Abends vor dem Einschlafen wissen.
Ich weiß es nicht, Thimo, dachte ich. Zu groß, als dass man es in Worte fassen kann. Aber was antworte ich dir jetzt?
Plötzlich kam mir eine neue Idee, von der ich selbst überrascht war.
„Vielleicht ist Gott gar nicht riesengroß. Vielleicht ist er winzig klein, so klein, dass wir ihn gar nicht sehen können, und vielleicht sitzt er jetzt gerade hier… oder hier … oder auf Deinem Knie und sieht uns ganz genau. Vielleicht besteht Gott ja auch aus ganz vielen Teilen, die überall auf jedem Platz der Welt sitzen und alle Menschen gleichzeitig sehen und beschützen.“
Thimo mochte diesen Gedanken und sprach immer wieder vom kleinen Gott auf seinem Knie.

Kinder sind wunderbare Lehrer. Sie stellen uns immer wieder aufs Neue Fragen, deren Antwort wir längst zu kennen glaubten. Sie bringen uns dazu, neu nachzudenken und auf vieles genauere, ehrlichere, bessere Antworten zu finden als die, mit denen wir uns im Lauf der Zeit zufrieden gegeben haben.
Thimos wacher, suchender Geist. Finis unbändige Neugier – ich vermisse sie. Die Erinnerung an meine Kinder bringt mich dazu, wieder auf die leisen Fragen zu hören, die tief in mir selbst auf eine Antwort warten. Wenn es mir ab und zu gelingt, mir selbst eine spannende Frage zu stellen, so richte ich die Antwort in Gedanken oft an meine Kinder. Erst wenn eine Auskunft vor dem Bild ihrer neugierigen Gesichter Bestand hat, kann ich sicher sein, dass ich nicht schummle und dass meine Antwort ehrlich und echt ist.
Wie würde ich ihnen heute die Frage nach Gott beantworten?

„Stell dir vor, du wärest das, was wir Gott nennen.
Und weil du Gott wärest, könntest du alles machen, was du möchtest.
Stell Dir einmal vor, du könntest deinen Körper zerlegen. Dein kleiner Zeh würde, weil du es willst durchs Zimmer hüpfen, ganz allein, bis du ihn wieder an deinen Fuß zaubern würdest. Genau so könntest Du es mit deiner Nase machen und mit deinem Ohr und sogar mit jedem einzelnen Haar.
Kannst du dir vorstellen, dass dein ganzer Körper sich zerlegt und alle Teile fröhlich durch dein Zimmer hüpfen, bis du sie wieder zu dir zurückrufst?
Ich glaube, so ähnlich hat es Gott gemacht, als sie die Menschen und die Tiere und die Pflanzen erschaffen hat.
Es teilte sich einfach in furchtbar viele Teile auf und verzauberte sie ein bisschen, so dass sie jetzt aussehen wie du oder ich, wie eine Katze oder wie ein Baum.
‚Du darfst jetzt machen, was du willst’, sagte Gott zu jedem Lebewesen. ‚Ich sehe dir zu und helfe dir, wenn du mich brauchst.’
Seinen Kopf hat sich Gott selbst behalten, denn den braucht er, um uns gut zusehen zu können. Gott braucht ihren Kopf auch, damit sie weiß, wie sie uns helfen kann, wenn wir in Not sind.
Du kannst dir sicher sein, dass Gott jedes liebe Wort hört, dass du einem Teil von ihr ins Ohr flüsterst. Zum Beispiel einem deiner Freunde. Oder einem Käfer. Oder einem Grashalm.

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"Wunder warten ..."

Barbara Pachl-Eberhart Wunder Buch

Mein neues (viertes) Buch ist da: "Wunder warten gleich ums Eck" Mit 17 Illustrationen aus meiner Feder

Ab 1.10. in allen Buchgeschäften erhältlich.
Hier der Klappentext:

Wunder geschehen – für den, der dafür offen ist. Barbara Pachl-Eberhart notiert regelmäßig »Wundertag« in ihren Kalender. Das heißt für sie: spazieren gehen, ein Wunder entdecken und darüber schreiben. Mit offenen Sinnen bemerkt die Erfolgsautorin tatsächlich an jedem dieser Tage ein Wunder – im Miteinander der Menschen, im strahlend stolzen Lächeln eines Kindes, in einer blitzartigen Erkenntnis, die alles verwandelt.

In diesem Buch berichtet sie darüber – mal komisch, mal berührend und immer liebevoll. Ihre Geschichten sind eine Einladung, sich selbst von scheinbar Bekanntem verzaubern zu lassen und ein Leben zu entdecken, das wahrhaft wundervoll ist.

Mit 17 Illustrationen aus meiner Feder

 

Teilnehmerstimmen

Mit kreativen Übungen und Spielen hat uns Barbara in eine Welt jenseits unserer linken mit Terminen und Daten vollgestopften Gehirnhälfte geführt. Im malerischen Ambiente des Retzhofes konnten wir drei Tage mit Gleichgesinnten im Reich der Fantasie wandeln.
Ideen und Wörter flogen übers Papier und stellten sich tapfer den Herausforderungen, die Barbara für unsere bereits glühenden Stifte bereit hielt.
Wir, Schreiblehrlinge, bekamen viele Tipps und Inspirationen, mit denen wir unsere Schreibgrenzen erweitern konnten – ohne unseren eigenen Stil untreu werden zu müssen.

D.P., "Der poetische Blick"

 

Der heiße Tipp

An dieser Stelle bewerbe ich wertvolle Fremdveranstaltungen, für die ich die Hand ins Feuer lege.

"Wer bin ich eigentlich?"

Quält Sie diese Frage auch manchmal? Gehören Sie vielleicht sogar auch zu den Menschen, die so vieles können, schon so vieles gemacht haben und trotzdem immer noch glauben, nicht gut genug zu sein?

Das Zaubermittel, das gegen solche Zustände hilft, das habe ich heuer von einer wunderbaren Frau zum Geburtstag geschenkt bekommen. Sie hat die Firma www.visuellerlebenslauf.at gegründet. Die Frauen in dieser Firma gestalten Lebensläufe, wie man sie noch nie gesehen hat. Lebensläufe, die einem endlich Antwort geben, auf das, was man kann, was einen ausmacht, warum man einzigartig und ...einfach toll ist.

Ja, das bin ich!!!
Klicken Sie hier und schauen Sie sich meinen Lebenslauf an.

P.S.: Natürlich nicht nur als Seelenbalsam geeignet sondern vor allem für Bewerbungen und Homepages :-)

 

Federleicht!

Federleicht - die kreative Schreibwerkstatt

Meine Erfahrung aus zehn Jahren als Schreibpädagogin, in einem Buch zusammengefasst und mit leckeren, bewährten Übungen versehen: "Federleicht" weist den Weg vom ersten, luftig leicht geschriebenen Wort hin zu einem Leben, in dem das Schreiben eine Rolle spielen darf. "Wie die Kraft Ihrer Worte zur Lebenskraft wird", dieser Untertitel ist ernst gemeint und darf sich Seite für Seite weiter erfüllen.

 
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