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Dialogische Beziehungskunst

3-teiliger Lehrgang
Donnerstag, 1.2.2018 - Sonntag, 10.6.2018

© Bernhard Kasberger

Jeder Mensch ist ein Individuum. Genau in diesem Wort steckt ein tiefer Kern unserer Suche, eine tragende Säule unseres Seins. Denn jeder von uns ist einzigartig - und zugleich „in-dividuell“, was wörtlich übersetzt „untrennbar verbunden“ heißt. Wir sind verbunden - und wir sind getrennt. Wir sehnen uns danach, Verbundenheit zu spüren, wollen Beziehungen eingehen, ohne uns selbst zu verlieren.

Authentische Beziehungen, Begegnungen ohne Maske, menschliche Berührung ohne Angst: Die dialogische Beziehungskunst, die stark von der Philosophie Martin Bubers („Ich und du“) und David Bohms („Dialog – das offene Gespräch am Ende der Diskussion“) geprägt ist, hilft uns dabei, uns wirklich zu zeigen. Die Praxis der dialogischen Haltung macht es möglich, anderen Menschen wirklich zu begegnen, als echtes Ich in Beziehung zu einem echten Du zu treten.

Der Lehrgang richtet sich an Menschen, die nach einem verbindenden Element zwischen ihrer persönlichen Entwicklung und dem Erleben von Fülle in Gemeinschaft und Beziehung suchen; an Frauen und Männer, die in ihrer Partnerschaft oder in anderen Beziehungsfeldern an einer entscheidenden Schwelle stehen, die sie eigenverantwortlich überwinden und in eine neue, reichere Beziehungsqualität verwandeln möchten; an Menschen, die ahnen:

"Da gibt es doch etwas, das menschlicher wäre und in dem ich mich wohler fühlen würde – aber ich schaffe es einfach nicht, es zu greifen oder zu verwirklichen."

Block 1:
Einführung in die Dialogarbeit nach David Bohm und Martin Buber.
Entschleunigung und Suspendieren

Suspendieren ist: das Halten des Raums: Sie üben, Gefühle und Gedanken zu „enthalten“, ohne sie sofort auszuagieren. Sie spüren die belebende Qualität eines verlangsamten Gesprächs und die Klarheit authentischer Begegnung, in der jeder seinen Raum einnehmen darf.

Block 2: Ganz Ohr

Entschiedene Offenheit und generatives Zuhören. In Übungen und Dialogen in der Großgruppe erfahren Sie die verschiedenen Qualitäten und Ebenen des Zuhörens. Mit Hilfe von Lyrik und Musik machen wir uns bewusst, was in uns passiert, während wir zuhören und wie wir unseren Gedanken helfen können, zur Ruhe zu kommen.

Block 3: Gemeinsam denken, gemeinsam leben

Dem Anderen mit Respekt begegnen. In diesem Block widmen wir uns der Qualität der Verschiedenheit und dem Reichtum, der sich zeigt, wenn wir Widersprüche respektieren, statt uns in Konflikten zu verbeißen. Wir erkunden die Vielfalt unserer eigenen inneren Stimmen und erleben jene Verbundenheit, die nicht aus erzwungener Einigkeit sondern aus der Wertschätzung unserer Vielfalt entsteht.

Referenten:


Extras:

Vertiefende Praxis:

  • Wöchentliche Lektionen/Impulse für die eigene dialogische Praxis, per E-Mail versandt
  • Impulstexte und Geschichten - Versand als Audio-Files und Text
  • Begleitetes Buddy-System: Anleitung zum paarweisen Üben zwischen den Seminarblöcken

Zusätzliches Training:

Ergänzende gebündelte Video-Trainings zu dialog-relevanten Themen: Focusing, Grundzüge der gewaltfreien Kommunikation, Methoden des Art of Hosting


Referenten:

Ulrich Reinthaller: Schauspieler, Sprecher und Dialogprozessbegleiter. Seit 2012 Intendant des Dialogfestivals „Dialogikum Phönixberg“ im niederösterreichischen Pielachtal.
Barbara Pachl-Eberhart: Ausgebildete Lehrerin, früher Clowndoktorin, heute Autorin, seit 2011 als Schreibpädagogin und Dialogprozessbegleiterin in der Erwachsenenbildung tätig.

Was kann der Dialog?

Jeder Mensch ist ein Individuum. Genau in diesem Wort steckt ein tiefer Kern unserer Suche, eine tragende Säule unseres Seins. Denn jeder von uns ist einzigartig - und zugleich „in-dividuell“, was wörtlich übersetzt „untrennbar verbunden“ heißt.

Wir sind verbunden - und wir sind getrennt. Wir sehnen uns danach, Verbundenheit zu spüren, wollen Beziehungen eingehen, ohne uns selbst zu verlieren. Authentische Beziehungen, Begegnungen ohne Maske, menschliche Berührung ohne Angst: Die dialogische Beziehungskunst, die stark von der Philosophie Martin Bubers („Ich und du“) und David Bohms („Dialog – das offene Gespräch am Ende der Diskussion“) geprägt ist, hilft uns dabei, uns wirklich zu zeigen.

Die Praxis der dialogischen Haltung macht es möglich, anderen Menschen wirklich zu begegnen, als echtes Ich in Beziehung zu einem echten Du zu treten.

Inhalte: Die Achtsamkeiten des Dialogs: generatives Zuhören, entschiedene Offenheit, in Schwebe halten von Meinungen und Emotionen, Erkunden von Bewertungen und unbewussten Annahmen, radikaler Respekt; Übungen zu den dialogischen Haltungen, praktische Umsetzung in Alltagssituationen, in Partnerschaft, Familie, Beruf.

Ort

St. Virgil Salzburg

Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg-Aigen (Sbg)

www.virgil.at

Datum | Uhrzeit

von Donnerstag, 1.2.2018 - 11:00 Uhr
bis Sonntag, 10.6.2018 - 16:30 Uhr

Termine

1.-3.2. und
21.-22.4. und
9.-10.6. 2018

Block 1: Donnerstag ab 11.00 bis Samstag, 16.30 Uhr.
2.-3, Block: Jeweils Samstag ab 11.00 bis Sonntag 16.30 Uhr.

Lehrgangskosten

1.190€ (das sind 170€ pro Kurstag)

Anmeldung

Bei Interesse füllen Sie bitte (unverbindlich) das unten stehende Formular aus. Wir informieren Sie, sobald die offizielle Anmeldefrist beginnt.

Die mit einem Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Ich habe die AGB gelesen und bin mit diesen einverstanden. *

Newsletter

Ca. alle 2 Monate verschicke ich einen Newsletter mit einem Überblick zu kommenden Seminaren und Vorträgen. Außerdem gibt es, für alle, die Interessen und Wohnregion eintragen, kurzfristige Erinnerungen an Seminare, bei denen es noch freie Plätze gibt.
Und wer mich kennt, weiß, dass ich meine Leserinnen und Leser gerne zwischendurch mit Texte und Geschenken erfreue.

Anmeldung

vier minus drei

Cover vier minus drei

„Vier minus drei
SPIEGEL-Bestseller und
Jahresbestseller 2010 (Platz 2).
Meine literarische Liebeserklärung an das Leben vor und nach dem Tod.

Beschreibung

Leseprobe

Reaktionen

Die Menschen aus „vier minus drei“

 

Praktisches

Brauchbares aus meinen Werkstätten

Coaching, Körper, Trauerarbeit.
Meine Lieblingsübungen zum Ausprobieren. Texte zum Weitergeben. Gedankenspiele, Gedankenbilder, und viele 5-Minuten-Tricks für Leichtigkeit, Erdung, Gelassenheit und Klärung.

Ausprobieren erlaubt, Weiterempfehlen erwünscht!

 

Der heiße Tipp

An dieser Stelle bewerbe ich wertvolle Fremdveranstaltungen, für die ich die Hand ins Feuer lege.

LAVIA - Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche

Danke! Danke!! ... Danke!!!
Das ist das erste, was mir einfällt, wenn ich an Mechthild Schröter-Rupieper und ihre Arbeit denke. Sie betreut trauernde Kinder und Jugendliche im gesamten Ruhrgebiet, ist immer da, wenn man sie braucht, schenkt Lebensfreude und praktischen Rat in Lebenslagen, bei denen man normalerweise nur noch schweigen kann.

LAVIA - so heißt der Förderverein, der die wunderbare Arbeit möglich macht. Man kann Mitglied werden, man kann spenden - im Wissen, dass man eine wichtige, große, großartige Sache unterstützt.

IBAN:

DE18 4205 0001 0160 1452 79
BIC: WELADED1GEK

Helfen Sie mit? Ich tu's!

 

Teilnehmerstimmen

Danke dir! Ich habe mir in den letzten drei Wochen immer wieder dein Lächeln, deine Scheiß-dir-nix Einstellung, deine Spontanität, deine Phantasie und Offenheit ausgeborgt. Und immer wenn ich an dich und unsere Gruppe gedacht habe, hat es mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Diese Tage mit unserer unheimlich sympathischen, quer durchgemischten Truppe, sei es vom Alter, der Heimat oder der Schreiberfahrung, waren für mich ganz besonders. Es war eine Reise in eine andere Zeit.. eine Reise zu mir selbst und meinem inneren Kind. Deiner schönen Stimme zu lauschen und in das Strahlen deiner Augen zu blicken, bringt einen voll und ganz in den gegenwärtigen Moment. Deine unheimlich tiefe, herzliche und verständnisvolle Art lässt einen Raum entstehen, wo Dinge möglich werden, die man sich vorher nicht zugetraut hat. Danke dir für diese wunderbare Zeit und das was ich davon mitnehmen durfte für mein Leben!
Bei uns zu Hause wird geblödelt, gereimt und erzählt.. und irgendwann, wenn die Zeit dafür reif ist, vielleicht auch geschrieben.

E.W., "Erzählst du mir eine Geschichte?"

 
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